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Die Brunnstube seit 1915

  • 1915: Der Magistrat der Stadt Wien stellt der notleidenden Bevölkerung Kriegsgemüsegärten zur Verfügung.

  • 1916: Gründung der Kleingartenstelle – Franz Siller ist der erste Garteninspektor und ein großer Förderer der „Brunnstube“. Am 15. September 1917 Vereinsgründung „Schrebergärtner Verein Brunnstube“.

  • 1918: Bau einer Vereinshütte und hier finden von nun an Ausschusssitzungen statt. Der Wiener Gemeinderat bewilligt den Bau einer Wasserleitung.

  • 1919: Umzäunung der Schrebergartenanlage und die Hauptwege erhalten Tore. Im September findet im Rathaus die erste Gemüseausstellung der Schrebergärtner-Gemeinschaft als gesamte Anlage daran teil.

  • 1921: Gründung eines Wasserleitungsausschusses um Gebrechen aufzunehmen.

  • 1924: Aufstellung von Wassermessern.

  • 1925: Beschluss der obligatorischen Spritzung der Obstbäume, die bis zum Jahr 1991 durchgeführt wird.

  • 1926: Errichtung des „Siller“- Denkmals im Vorpark.

  • 1927: Neue Vereinsstatuten müssen von den Mitgliedern unterzeichnet werden.

  • 1928: Der erste Lampionsumzug für Kinder findet statt und ist bis heute ein Fixpunkt im Gartenjahr.

  • 1932: Die Statuten bekommen Ergänzungen und müssen von allen Ausschussmitgliedern jederzeit einsichtig sein. Wasserrinnen werden gegossen und verlegt.

  • 1933: Das E-Werk gibt die Zusage für eine Freileitung. Nur wenige Leute können sich diesen Luxus leisten.

  • 1934: Errichtung einer neuen Vereinshütte.

  • 1935: Bürgermeister Schmitz eröffnet die Kleingarten-Parkanlage „Brunnstube“, die erste ihrer Art in Österreich.

  • 1938: Wer einen Garten neu in Pacht erwerben will, muss einen Ariernachweis erbringen.

  • 1939: findet die erste Sammlung für die Verwundeten des Krieges statt und die „Brunnstube“ beliefert zwei Spitäler mit Obst und Gemüse.

  • 1940: Erstmals drei Frauen im Ausschuss tätig (Männer an der Front).

  • 1946: An jedem Sonntag finden Gartenbegehungen statt.

  • 1951: Im August wird die Busverbindung zum Schafberg aufgenommen.

  • 1954: Errichtung einer Winterwasser-Entnahmestelle am Paradeweg, beim Eingang Naaffgasse.

  • 1955: Errichtung des Presshauses und Aufstellung einer Obstpresse.

  • 1978: Durch das neue Kleingartengesetz ist ab nun der Bau von Kleingartenhäusern mit 35m² erlaubt. Schließung der Einkochküche im Presshaus.

  • 1980: Beginn mit den Reparaturarbeiten der Wege.

  • 1989: Abschaffung der Gemeinschaftsarbeit. Die Pflege des Vorparks übernimmt nun die Gemeinde Wien.

  • 1991: Beginn mit dem Kanalbau.

  • 1994: Das neue Kleingartengesetz ermöglicht die Unterkellerung der Terrasse – „Ganzjähriges Wohnen“. Errichtung einer Poststelle beim Vereinshaus.

  • 1995: Das Obstpressen im Presshaus wird eingestellt.

  • 1996: Endabnahme des Kanalbaus.

  • 1997: Die WIGAS leitet im oberen Teil der Brunnstube Gas ein.

  • 2001: Renovierung des Vereinshauses.

  • 2006: Umwidmung von „Kleingartenpark Brunnstube in Kleingartenverein Brunnstube“.

  • 2007: findet im Schutzhaus auf der Schmelz die 90-Jahrfeier statt. Fr. Mag.a Annemarie Ganzer verfasst die Festschrift „90 Jahre Brunnstube“.

  • 2008: Die Eingangstore werden erneuert.

  • 2012: Hr. Knogl tritt als Obmann nach 21 Jahren zurück. Ein Generationenwechsel findet statt, große Bautätigkeiten in der Anlage.

  • 2015: Renovierung des Presshauses und Ausbesserungsarbeiten an den Rinnen.

  • 2016: Begradigung der Wiese vor dem Vereinshaus. Hier finden jährlich nette Kleingartenfeste (Frühschoppen, Sommerfest,…) statt. Besuch einer Delegation anlässlich der 100-Jahrfeier des Zentralverbandes für Kleingärtner – viel Lob und Anerkennung bestätigen unsere Vereinsleitung und den Ausschuss, dass gute Arbeit geleistet wird.

  • 2017: Die 100-Jahrfeier des KGV Brunnstube findet am 02.September statt.

  • Unsere Kleingartenanlage ist ein Juwel inmitten der Großstadt. In diesem Sinne gebührt großer Dank und Anerkennung allen Mitgliedern

Quelle: Festschrift „90 Jahre Brunnstube“, Frau Mag.a Annemarie Ganzer

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